Brandmeldeanlagen

Brandmeldeanlagen technisch und wirtschaftlich optimal dimensionieren

Brandmeldeanlagen sind Teil ganzheitlicher Brandschutzlösungen für Gebäude unterschiedlicher Nutzungsarten. Zahlreiche Gebäude und öffentliche Einrichtungen zählen ihrer Nutzungsart nach zu den sogenannten „besonderen Gebäuden“, etwa Schulen, Krankenhäuser, Heime und Justizvollzugsanstalten. Das spiegelt sich in den Anforderungen an den baulichen und den nachgelagerten technischen Brandschutz. Aber auch der Gesetzgeber macht entsprechende Vorgaben. Allgemein beschreibt die DIN-Norm DIN 14675 neben DIN VDE 0833-1 und -2 den fachgerechten Aufbau und Betrieb einer Brandmeldeanlage, die eine direkte Alarmierung der Feuerwehr auslösen kann. Die DIN-Norm gilt deutschlandweit für die standardisierte Feuerwehrperipherie. Details sind in den technischen Aufschaltbedingungen der Feuerwehren, kurz TAB, kommunal unterschiedlich geregelt.

Überlegungen zu Brandschutz, Brandschutzkonzepten und der Planung einer Brandmeldeanlage sollte man beim Planen von Neubauten oder dem Umbau bestehender Gebäude möglichst frühzeitig einbeziehen. Das übergreifende Ziel beim Einsetzen einer Brandmeldeanlage: Eine frühzeitige Alarmierung gewährleisten um Menschen und Sachwerte zu schützen und die Betriebssicherheit zu erhöhen.

Geplant wird nach DIN VDE 0833-2, der relevanten nationalen Norm “Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall – Teil 2: Festlegungen für Brandmeldeanlagen“. Sie wurde zuletzt im April 2017 grundlegend überarbeitet. Neuerungen gibt es beispielsweise bei den Übertragungswegen und Funkverbindungen, der Energieversorgung der BMA, den Meldergruppen und Meldebereichen.

Die Auflagen der Baubehörde entscheiden darüber wie eine Anlage konkret geplant und dimensioniert sein muss. Bei der Auswahl einer bestimmten Lösung spielen zudem wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle. Neben den Anschaffungskosten etwa die laufenden Betriebskosten.

Dazu kommen die technischen Aspekte. Um die optimale Überwachungstechnik für ein Gebäude zu finden, braucht man detaillierte Informationen zu den örtlichen Gegebenheiten. So ist es zum Beispiel wenig sinnvoll einen optischen Melder (Rauchmelder) in einer Küche zu installieren, weil es dort zu Störgrößen wie Dampf und Rauch kommt. Ein Thermomelder ist die Alternative um Täuschungsalarme und schlimmstenfalls hohe Kosten für unnötige Feuerwehreinsätze zu vermeiden. Man sollte schon in der Planungsphase alle Faktoren berücksichtigen um potenzielle Täuschungsalarme so gut wie auszuschließen ohne bei der Alarmierung Kompromisse zu machen.

Eine technisch und wirtschaftlich optimal dimensionierte Brandmeldeanlage ist ein wichtiger Schritt zu mehr Brandschutz und Betriebssicherheit. Sie reduzieren damit das Risiko von Personen- und Sachschäden sowie von problematischen Lieferausfällen. Das Ergebnis des Beratungsprozesses sollte eine für den jeweiligen Einzelfall optimal konzipierte Brandmeldeanlage sein. Technisch wie wirtschaftlich.

Sie stehen vor der Frage, wie Sie die Forderungen nach einer BMA auf Basis des Ihnen vorliegenden Brandschutzkonzepts am besten erfüllen? Oder planen Sie eine Erweiterung und benötigen eine fachliche Einschätzung? Concepture berät Sie gerne.