Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Artikel 48 – Nach dem Unionsrecht nicht zulässige Übermittlung oder Offenlegung

 

Jegliches Urteil eines Gerichts eines Drittlands und jegliche Entscheidung einer Verwaltungsbehörde eines Drittlands, mit denen von einem Verantwortlichen oder einem Auftragsverarbeiter die Übermittlung oder Offenlegung personenbezogener Daten verlangt wird, dürfen unbeschadet anderer Gründe für die Übermittlung gemäß diesem Kapitel jedenfalls nur dann anerkannt oder vollstreckbar werden, wenn sie auf eine in Kraft befindliche internationale Übereinkunft wie etwa ein Rechtshilfeabkommen zwischen dem ersuchenden Drittland und der Union oder einem Mitgliedstaat gestützt sind.


Dieser Artikel der Datenschutz-Grundverordnung wird in dem Erwägungsgrund (115) der DSGVO näher erläutert.

Abschnitt 1 – Allgemeine Pflichten

Abschnitt 2 – Sicherheit personenbezogener Daten

Abschnitt 3 – Datenschutz-Folgenabschätzung und vorherige Konsultation

Abschnitt 4 – Datenschutzbeauftragter

Abschnitt 5 – Verhaltensregeln und Zertifizierung