Machen Planportale das Leben auf der Baustelle wirklich einfacher?

In den letzten zehn Jahren hat sich eine Vielzahl von Lösungen zur Dokumentenverteilung und -genehmigung auf dem Markt etabliert. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen Pläne noch per Post verteilt wurden. In der heutigen Welt muss alles schneller gehen. Pläne müssen schnell erstellt, schnell verteilt und schnell genehmigt werden. Änderungen in der Planung sollen im Idealfall tagesaktuell dokumentiert werden und dann wieder in den Verteiler gehen.

Pläne müssen schnell erstellt, schnell verteilt und schnell genehmigt werden.

Für uns als Planungsbüro sind Planportale grundsätzlich eine komfortable Möglichkeit, Änderungen im Bausoll kurzfristig zu kommunizieren und so Einfluss auf die Effektivität der umsetzenden Firmen zu nehmen. So ist das zumindest in der Theorie. In der Theorie sorgen immer ausgeklügeltere Planportale für eine Beschleunigung des gesamten Bauprozesses. In der Praxis jedoch haben die ausführenden Firmen, insbesondere wenn man dies mit dem Planverteilungsverfahren per Post aus der Pre-Internet-Ära vergleicht, das Nachsehen. Zwar ist es richtig, dass ausführende Firmen Änderungen im Bausoll heute wesentlich schneller kommuniziert bekommen, jedoch bekommen sie häufig auch diejenigen Änderungen kommuniziert, die ihr eigenes Gewerk gar nicht betreffen. So ist es nicht unüblich, dass einzelne Fachbauleiter zwischen 120 und 170 E-Mails pro Tag vom Planportal automatisiert zugestellt bekommen. Es ist für sie insbesondere in Anbetracht ihrer sonstigen Verpflichtungen auf der Baustelle nahezu unmöglich, dieser schieren Masse an E-Mails Herr zu werden, geschweige denn all die Nachrichten und die damit verbundenen Dokumente auf ihre Relevanz für das eigene Gewerk zu prüfen.

Einzelne Fachbauleiter bekommen pro Tag zwischen 120 und 170 E-Mails vom Planportal zugestellt.

Im Ergebnis werden so häufig relevante Änderungen schlicht übersehen. Manch besonders vorsichtiger Fachbauleiter lässt sich auch in regelmäßigen Abständen die neuen Planstände ausdrucken, nur um dann festzustellen, dass für ihn selbst keine relevanten Änderungen in den neuen Revisionen vorhanden sind. Im Ergebnis werden so wesentlich mehr Pläne gedruckt als in früheren Jahren. Der größte Teil davon, ohne dass dies irgendeinen positiven Effekt auf die Baustelle hätte. Die einzigen Gewinner hierbei sind die Reprocenter, die heute auf Grund des enormen Druck- und Scanaufkommens auf keiner Baustelle mehr wegzudenken sind.

Heutzutage werden wesentlich mehr Pläne gedruckt als in früheren Jahren.

Ausführende Unternehmen sind bei diesem Verfahren zweifelsohne die Leidtragenden. Sie haben einen erheblich höheren Aufwand für die Prüfung der permanent eingehenden neuen Planstände und sie haben die Kosten für die häufigen Ausdrucke, welche für die Monteure vor Ort nun mal erforderlich sind, zu tragen.

Die ausführenden Unternehmen sind die Leidtragenden.

Mit dem Concepture Service Center setzen wir einen neuen Maßstab in der Zusammenarbeit mit ausführenden Firmen. Die in diesem Jahr an unserem Standort in Bühl/Baden etablierte Service-Abteilung hält den direkten Draht zur Baustelle. Ausführende Firmen bzw. deren Fachplaner haben einen persönlichen Ansprechpartner, der dafür sorgt, dass Informationen vorselektiert werden, Unklarheiten hinsichtlich der Planstände sowie der Relevanz einzelner Pläne unbürokratisch geklärt werden und auch Claiming-Prozesse in einem transparenten Verfahren effektiv verfolgt werden.

Mit dem Concepture Service Center setzen wir einen neuen Maßstab in der Zusammenarbeit mit ausführenden Firmen.

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